Kostenloser EU AI Act Check · KI-Verordnung
Sind Sie vom EU AI Act betroffen?
Der EU AI Act ist seit Februar 2025 in Kraft und wird stufenweise bis 2027 wirksam. Beantworten Sie sieben kurze Fragen zu Ihrem KI-Einsatz und erhalten Sie sofort Ihre Risikoklasse, einen Readiness-Score und einen Überblick der für Sie geltenden Pflichten.
In 7 Fragen zu Ihrer AI-Act-Einordnung
Beantworten Sie sieben kurze Fragen zu Ihrem KI-Einsatz. Sie erhalten sofort Ihre Risikoklasse, einen Readiness-Score und einen Überblick der für Sie geltenden Pflichten und Fristen.
Kostenlos · ca. 2 Minuten · keine Anmeldung nötig
Was ist der EU AI Act?
Der EU AI Act (offiziell: Verordnung (EU) 2024/1689) ist die weltweit erste umfassende gesetzliche Regelung für Künstliche Intelligenz. Er wurde im Juni 2024 verabschiedet, ist am 1. August 2024 in Kraft getreten und wird seitdem stufenweise wirksam.
Ziel der KI-Verordnung: ein einheitlicher Rechtsrahmen für die Entwicklung, das Inverkehrbringen und den Einsatz von KI in der EU – mit klaren Pflichten für Anbieter, Betreiber und Importeure von KI-Systemen.
Der AI Act verfolgt einen risikobasierten Ansatz: KI-Systeme werden je nach Schadenspotenzial in vier Risikoklassen eingeteilt – verboten, hochriskant, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Je höher die Risikoklasse, desto strenger die Anforderungen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes.
Wer ist vom EU AI Act betroffen?
Der EU AI Act unterscheidet vier Rollen, die unterschiedliche Pflichten auslösen. Praktisch jedes Unternehmen, das KI einsetzt oder anbietet, fällt in mindestens eine dieser Kategorien:
- Anbieter (Provider): Wer ein KI-System entwickelt oder entwickeln lässt und es unter eigenem Namen in den Markt bringt. Hat die umfangreichsten Pflichten.
- Betreiber (Deployer): Wer ein KI-System beruflich einsetzt – auch dann, wenn das System extern eingekauft wurde. Trifft den Mittelstand besonders häufig.
- Importeur: Wer ein außerhalb der EU entwickeltes KI-System in der EU vertreibt. Muss sicherstellen, dass die Konformitätsanforderungen erfüllt sind.
- Händler (Distributor): Wer ein KI-System weiterverkauft, ohne es selbst entwickelt zu haben. Hat begrenzte, aber klare Pflichten.
Fristen-Timeline: EU AI Act 2025–2027
Die EU-KI-Verordnung tritt nicht auf einen Schlag in Kraft, sondern stufenweise. Die wichtigsten Stichtage:
- Februar 2025: Verbot von KI-Systemen mit inakzeptablem Risiko (z. B. Social Scoring, manipulative KI). KI-Kompetenz-Pflicht für Mitarbeitende, die mit KI arbeiten.
- August 2025: Anforderungen an Anbieter von General-Purpose-AI (GPAI), inklusive Transparenz- und Dokumentationspflichten für KI-Modelle wie GPT-4 oder Claude.
- August 2026: Transparenzpflichten für KI-Systeme mit begrenztem Risiko (Chatbots, Deepfakes, Emotionserkennung). Nutzer müssen klar erkennen können, dass sie mit KI interagieren.
- August 2027: Vollständige Geltung der Anforderungen für Hochrisiko-KI in eingebetteten Produkten (z. B. Medizinprodukte, Fahrzeuge).
Was bringt Ihnen der EU AI Act Check?
Unser kostenloser EU AI Act Check liefert in unter zwei Minuten eine fundierte Erst-Einordnung: Sie erfahren, in welche Risikoklasse Ihr KI-Einsatz fällt, welche Pflichten konkret auf Ihr Unternehmen zukommen und welche Fristen Sie im Blick haben müssen.
Das Ergebnis ist keine Rechtsberatung, aber eine solide Grundlage für interne Diskussionen und das Gespräch mit einem spezialisierten Anwalt. Sie verlassen den Check mit einem klaren Bild – statt mit dem diffusen Gefühl, dass „da irgendwas mit KI-Regulierung kommt“.
Was der Check leistet
Eine fundierte Erst-Einordnung Ihrer Betroffenheit – auf Basis der Risikoklassen, Rollen und Fristen des EU AI Act.
Häufige Fragen zum EU AI Act
Dieser Check bietet eine erste, unverbindliche Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Die Einordnung beruht ausschließlich auf Ihren Angaben, die Fristen des EU AI Act können sich durch laufende Gesetzgebung noch ändern. Für eine verbindliche Bewertung wenden Sie sich bitte an eine spezialisierte Rechtsberatung.